#kreativstattaggressiv

Challenge gegen Hass und Hetze!

Es ist wunderbar was alles zusammen gekommen ist! Wir danken allen die an unserer Challenge gegen Hass + Hetze #kreativstattaggressiv mitgemacht haben -Es sind sehr viele Beiträge zusammen gekommen die wir hier vorstellen! Vorallem aber, wollen wir alle einladen zu unserer Veranstaltung am 2. Juli vorbei zu kommen und alles live zu sehen.

Hier die #kreativstattaggressiv Challenge Beiträge:

Ein großartiger Beitrag von 6 Ella sittig, Lilliane haschke, Emma zollmann und Hanna Schneider „In einer Welt voller Hass können wir nicht leben.“
eine Illustration von Finnja Zahl. Hier zu Ihrem Statement: „Hass und Diskriminierung wird anerzogen, denn Kinder diskriminieren von sich aus nicht. Sie interessieren sich nicht dafür, dass jemand eine andere Hautfarbe als sie hat, sie glauben auch nicht, dass sie unbedingt in einer hetero Beziehung sein müssen, außer man bringt ihnen diesen Denken bei. Kinder lieben sich gegenseitig einfach für die Menschen die sie sind“.
Ein kreativer Beitrag der AG Schule ohne Rassismus und Finnja Zahl vom Sophie Hedwig Gymnasium Diez
„Wespen Eine Erinnerung, die in mir immer wieder Ehrfurcht und Bewunderung auslöst: Diese alte Frau, wie sie in ihrem blühenden, norddeutschen Garten sitzt und seelenruhig ihre Birnen schält, während ihr fast ein Dutzend Wespen über die Hände krabbeln. Alle sind in einer faszinierenden Harmonie, in dem Wissen, dass keiner den anderen verletzen wird. Keine Angst, nur akzeptierende Koexistenz.“
Jugendfeuerwehr Runkel & Schadeck:
„Unser Beitrag besteht aus dem Bild mit einigen Mitgliedern der Jugendfeuerwehr, sowie ein paar Betreuern. Es wurde von den Mitgliedern aus Feuerwehrschläuchen der Schriftzug „Gegen Gewalt & Hetze“ auf dem Boden verlegt und ein Bild von oben aus dem Drehleiterkorb gemacht, um ein positives Zeichen zu setzen!“
Kinder- und Jugendparlaments des Marktflecken Villmar: „Ein Plakat sagt mehr als tausend Worte. Gehört werden und das auf einem Blick. Wir nehmen an der Challenge teil, damit auch wir gesehen und gehört werden. Es ist unsere gemeinsame Zukunft und wir möchten mit dem Beitrag zeigen, was uns wichtig ist und das wir uns für eine bessere Welt stark machen wollen. Denn genau das ist es was wir möchten!“
das Video des Friedensbeitrags der Schulsozialarbeit der Gemeinde Brechen:

„DIE MEISTEN KONFLIKTE und PROBLEME der MENSCHHEIT wurden nicht mit WAFFEN und KRIEG gelöst, sondern durch GESPRÄCHE, teilweise langen Verhandlungen und einem Ringen um mehr Gerechtigkeit und den ständigen Versuchen sich gegenseitig zu verstehen und sich gegenseitig Wertschätzung zu zeigen.

DAS war in den vergangenen 77 Jahren das Fundament für Frieden in EUROPA.

Deswegen fordern wir neben dem Friedensaufruf und der Bereitschaft Hilfe an bedürftige Menschen in der Ukraine oder auf Ihrer Flucht aus der Ukraine zu geben, alle Menschen in unserer Heimat und darüber hinaus zu gegenseitiger Solidarität,
zu mehr Gleichheit und Wertschätzung auf!“

#kreativstattaggressiv
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Challenge Beitrag #kreativstattaggressiv von Ursula Rapp.
Sie hat Portraits gezeichnet, alle in ihrer Echtheit und Verletztlichkeit:
„Ich erlebe Diskriminierung und Vorurteile (ja eben auch in mir selbst) und lerne immer wieder aufs Neue, wie sehr Diskriminierung und Vorurteile, Ausgrenzung
und negative Vorzeichen Menschen in ausweglose Ecken treibt und wie wichtig und befreiend es ist, diese Fesseln zu überwinden.“


„Seien wir ehrlich, wir alle waren schon einmal wütend und aggressiv. Vielleicht haben wir auch schon einmal jemanden oder etwas aus tiefstem Herzen gehasst. Diese Gefühle sind ein Teil von uns. Aber wir können lernen, diese Wut, diese Aggression, diesen Hass in einer positiven Form auszuleben. Gegen die körperliche Anspannung hilft Bewegung jeglicher Art. Joggen, ein langer Spaziergang, oder was auch immer. Aber die Gedanken führen uns immer wieder zurück zu dem Auslöser dieser negativen Gefühle, so dass es passieren kann, dass man in seiner Wut, seiner Aggression, seinem Hass gefangen ist und nicht mehr heraus findet. Aber auch für Gedanken hilft Bewegung jeglicher Art. Warum nicht eine Geschichte über seine Wut schreiben. Ein Lied über seinen Hass. Ein Bild, dass die Aggression visualisiert malen. So kann man die negativen Gefühle in etwas positives verwandeln. Produktiv statt destruktiv. Kreativ statt aggressiv.“
Tobias Biedert
Am 14. Mai 2022 fand in Limburg der erste CSD unter dem Motto „Queeres Leben auf dem Land“ statt. Um 13 Uhr zog zunächst eine Demonstration mit über 600 Menschen vom Bahnhofsplatz zum Dom und nach einer Zwischenkundgebung weiter zum Serenadenhof (Pusteblume). Dort erwartete die Besucher*innen ab 14 Uhr ein buntes Programm. Für Informationen rund um das Motto des ersten CSD in Limburg sorgten Infostände der Limburger Sexual- und Jugendberatungen, queerer Gruppierungen aus der Umgebung und dem Bistum und der Verein Warmes Wiesbaden, der dort den alljährlichen CSD organisiert. Außerdem sorgte das Bühnenprogramm für die entsprechende Unterhaltung. Mit den Bands Hanne Kah und 4ZKB konnten großartige Bands aus der Region gewonnen werden, die sich mit dem Thema des CSD identifizieren und auch selbst ein großes Engagement gegen Hass und Hetze sowie die Diskriminierung sexueller Minderheiten zeigen. Kelly Heelton sorgte durch ihre lockere Moderation und eigenen Gesangseinlagen ebenfalls für die richtige Stimmung. Ermöglicht wurde das Projekt durch die Partnerschaft für Demokratie Limburg und die Mitarbeit des bdkj, der Jugendkirche Kana, der queeren Jugendgruppe „Prisma“ und zahlreichen Parteien (SPD, Grüne Jugend, Julis, Volt), die mit je einer Person an den Planungen beteiligt waren.
Unsere Beweggründe für den CSD:
Sichtbarkeit und queer-positivity schaffen!
Auch in und um Limburg herum gibt es viel queeres Leben. Für manche vielleicht sogar überraschend viel. Wir möchten, dass queeres Leben auf dem Land zu einer anerkannten Selbstverständlichkeit wird.
Wir erleben gerade im Raum Limburg viel Suche nach Sensibilität, Verständnis, Solidarität und Umgang miteinander. Wir möchten den bereits engagierten Menschen, Organisationen und Aktionen eine Sichtbarkeit geben und damit das Bewusstsein für bereits bestehende Angebote in und um Limburg stärken.
Der CSD sollte ein Sinnbild dafür sein, welches Potential Limburg hat, queer-positivity zu zeigen und erlebbar zu machen!
Vorurteile abbauen!
Wer wenig Kontakt zu Personengruppe hat, baut fast immer Vorurteile auf – positive und negative. Dabei können Personen diesen Stereotypen nur in Teilen oder voller Gänze entsprechen oder auch überhaupt nicht. Das sollte jedoch nicht darüber bestimmen, ob jemand einbezogen oder ausgeschlossen wird.
Wir möchten, dass klischeehafte Stereotypen und veraltete Rollenbilder und -erwartungen aufgelockert und aufgebrochen werden.
Wir möchten außerdem, dass Berührungsängste mit und Unwissenheit über queeres Leben verringert oder ganz beseitigt werden können. Unser Ziel war es, den Menschen zu zeigen, welche Möglichkeiten in einer diversen Gesellschaft liegen, in der alle ihre Erfahrungen und Potenziale zeigen können.
Vielfalt und Andersartigkeit feiern!
Der CSD ist eine Möglichkeit zusammenzukommen.
Das Programm für den CSD war so ausgelegt, dass jede Person sich in einem für sie angenehmen Rahmen beteiligen kann. Mit der Demonstration gab es die Möglichkeit, ein politisches Statement abzugeben. Informationen rund um das Thema waren an den zahlreichen Infoständen erhältlich und den Platz zum Feiern der Vielfalt bot das Bühnenprogramm.
Ein sicherer und herzlicher Raum sollte dabei besonders für Personen geboten werden, die im privaten oder beruflichen Leben aufgrund ihrer sexuellen oder geschlechtlichen Identität auf Unverständnis, Ablehnung oder Ausgrenzung treffen.
In diesem Zug wollten wir auch die beiden Lebenswelten der Religion und queeren Menschen zusammenbringen.
Auf Herausforderungen aufmerksam machen!
Das Grundanliegen des CSDs ist es, eine Chancengleichheit für alle Menschen zu eröffnen.
Mit dem Demonstrationszug durch die Stadt vorbei an wichtigen Standorten für Politik (Rathaus), Kirche (Dom), Sichtbarkeit (Innenstadt, Neumarkt) sowie Orten des alltäglichen Lebens (Bahnhof, Innenstadt, Autostraßen) wollten wir ein Zeichen für Vielfalt in allen Bereichen des Lebens setzen.
Über die Reden auf der Bühne wollten wir deutlich machen, welche Schwierigkeiten mit einem Outing auch heute noch einher gehen. Mit dem CSD wollten wir uns gegen Extremismus, der sich aus Hass, Angst oder Unwissenheit herausbildet, stellen und über queere Sichtbarkeit der Entwicklung von Hass und Hetze zuvorkommen.
  • Teilnahmebedingungen:
  • Was ihr macht, könnt ihr selbst entscheiden – wichtig ist die Message: eine positive Botschaft gegen Hass und Hetze!
  • Anmeldung: Sendet eine E-Mail an info@wirsindmehr-limburg.de mit einer ungefähren Beschreibung des geplanten Werkes, Namen und Adresse aller Teilnehmer*innen, minderjährige Teilnehmer*innen senden bitte die Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten mit (auf der Homepage)
  • Die Werke müssen bis zum 05.06.22 an info@wirsindmehr-limburg.de eingereicht werden. Bedenkt bitte, dass ihr größere Dateien komprimiert. Ihr könnt euer Werk auch parallel auf Facebook oder Instagram posten, verwendet bitte #kreativstattaggressiv und #wirsindmehrlimburg und verlinkt uns.
  • Mitmachen dürfen alle Einwohner:innen aus der Region Limburg-Weilburg und Diez.
  • Teilnehmen können Einzelpersonen und Gruppen.
  • Die Werke müssen extra für die Challenge erstellt worden sein. Selbstverständlich dürft ihr sie auch anderweitig verwenden.
  • Mit der Teilnahme erklärt ihr euch einverstanden, dass wir eure Inhalte auf unserer Homepage sowie auf unseren Social Media Kanälen veröffentlichen dürfen.
  • Alle Teilnehmer:innen sollten am 02.07. bei der Veranstaltung anwesend sein.
  • Eine Jury und die Besucher:innen werden entscheiden, wer die Challenge gewinnt.

Wichtige links zu dem Thema:

https://www.zivile-helden.de/hass-im-netz/zivile-helden-gegen-hass-im-netz/

https://no-hate-speech.de/